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Selbstorganisiertes Lernen umfasst Lernformen, die Lernenden im Vergleich zu traditionellen Bildungsszenarien ein größeres Maß an Selbstbestimmung einräumen: Selbstbestimmtes Lernen gibt den Lernenden die Möglichkeit, die Auswahl von Inhalten (Was wird gelernt?) und die Lernziele (woraufhin?) eigenständig festlegen zu können. Heutzutage wird diese Art des Lernens zunehmend von interaktiven Lernumgebungen im Internet, dem Einsatz von leichter bedienbarer Social Software (z. B. Wikis, Weblogs, E-Portfolios, Social Bookmarks, YouTube, StudiVZ, Flickr u.ä.) und Freien Bildungsressourcen (Open Source Tools, Open Content, Open Licenses) unterstützt. Die neuen Möglichkeiten des Selbst-Gestaltens, Veröffentlichens und Teilens von Texten, Video, Audio, Bildern oder Lesezeichen sowie der sozialen Vernetzung und Kooperation unter Lernenden bilden ein interessantes Potential für Bildungsinnovationen.

Dieser Band bietet einen Einblick in die junge und bunte Landschaft webbasierter Lehr- und Lernszenarien. Ausgehend von einer theoretischen Standortorientierung folgen kritische Reflexionen sowie praktische Erfahrungsberichte für die E-Learning-Expertengemeinschaft. In sechs Kapiteln stellen E-Learning-Expertinnen und -Experten der internationalen EduMedia Fachtagung ihre pädagogische Konzeption, Herangehensweise und Erfahrungen mit den entsprechenden Werkzeugen des Web 2.0, wie z. B. E-Portfolio, Web-Quest, Freie Bildungsressourcen, Wikis, Weblogs und Bookmarks, Tags, virtuelle Bildungswelten, digitale Spiele, kooperative Informations- und Wissensmanagementwerkzeuge vor.

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